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Konf-Weekend

September 2017

Mit 2 Kurzfilmen, dem Song „Mensch“ von Herbert Grönemeyer und dem Herstellen von Masken haben wir über die Einzigartigkeit des Menschen, das Fremd- und Selbstbild und das Vertrauen in mich, die Mitmenschen und Gott diskutiert. Beim mutigen Erklimmen von hohen Bäumen im Seilpark Interlaken und bei einer Wanderung durch die Dunkelheit mit Fackeln konnten wir hautnah erleben, was es heisst mutig zu sein und kleine Herausforderungen in der Gruppe anzupacken.

Als Abschluss haben wir die Seeluft und die schöne Bergwelt bei einer Fahrt über den Brienzersee genossen. Das sonnige Wetter hat viel zur guten Stimmung des gelungenen Wochenendes beigetragen.  Am 29. Oktober werden die Jugendlichen in einem bunten Gottesdienst in der Kirche von ihren Erlebnissen berichten.

 

Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in Möhlin

September 2017

Es ist jedes Jahr ein Höhepunkt im kirchlichen und kulturellen Leben von Möhlin, wenn am Bettag in der Steinlihalle alle drei Kirchgemeinden den Bettagsgottesdienst gemeinsam vorbereiten und durchführen. –

Wie jedes Jahr, wurde auch dieses Jahr der Gottesdienst durch die Mitwirkung der Musikgesellschaft Möhlin unter der Leitung ihres Dirigenten Markus Tannenholz bereichert. Zusätzlich wirkten die Malaikas mit, eine Frauen-Gesangsgruppe, sowie das Gesangs-Duo Giulia Kim und Chiara Heuser, begleitet am E-Piano durch Bernadette Schmidlin. – Alle Musikbeiträge ernteten grossen Beifall.

Aber natürlich hatten auch die GottesdienstbesucherInnen Gelegenheit, selbst aktiv zu werden, beim Singen der drei sehr gut zum Gottesdienst-Thema passenden Liedern.

Geleitet wurde der Gottesdienst durch die Pfarrerin und die Pfarrer der drei Kirchgemeinden:  Christian Edringer, Daniel Reidy und Claudia Speiser. –

Je zwei VertreterInnen der drei Kirchgemeinden – teils bereits hier geboren, teils erst als Erwachsene nach Möhlin gezogen – erzählten, was ihnen unser Dorf bedeutet, inwiefern es für sie schon immer Heimat war, bzw. wie es für sie zur Heimat geworden ist, was sie daran besonders schätzen und was sie dazu beitragen können und wollen, dass Möhlin auch für andere zur Heimat wird.

In seiner Predigt zeigte Gemeindeleiter Daniel Reidy, wie Heimat den Menschen Geborgenheit bietet. Der Begriff „Heimat“ wird auch missbraucht, um vor allem Nicht-Einheimischen auszugrenzen und abzuschotten, so auch das bekannte, Niklaus von Flüe zugeordnete Wort. „Machet den Zaun nicht zu weit!“.

Auch das Abendmahl/die Kommunion wurde in ökumenischer Verbundenheit gefeiert, so wie das seit vielen Jahren gehalten wird.

Die Kollekte kam der Weltgruppe Möhlin (www.weltgruppe.ch) zugute für ihre Arbeit hier in Möhlin, vor allem für Asylsuchende.

Im Anschluss an diesen sehr bereichernden Gottesdienst gab es einen Apéro unter dem Vordach neben der Steinli-Halle, welcher Gelegenheit zu guten Gesprächen gab. – Auch das Mittagessen konnte gemeinsam eingenommen werden bei einer Spaghettata, offeriert durch die Jugendmusikgesellschaft, welcher auch deren Erlös zukam.

Ein grosser Dank all denen, die zum Gelingen dieses wunderschönen Gottesdienstes beigetragen haben!

 

Bild von Max Forrer

 

 

Ref. Kirchenchor Möhlin im Ruedertal

August 2017

Die Predigt von Pfrn. N. Hassler Bütschi am Tag des „Israel-Sonntags“ war über Exodus (=2. Buch Mose), Kap. 19, 1-6. – Auf dem Blatt, das alle erhielten, standen – gut passend zum besonderen Sonntag – einige teils bekannte, teils den meisten unbekannte jiddische Wörter. Zu den bekanntesten gehört sicher das Wort „Schlamassel“…..

Obwohl die beiden Chöre nur ein einziges Mal zusammen (in Möhlin) geübt hatten, hatte man das Gefühl, einen einzigen, qualitativ hochstehenden Chor zu geniessen.

Das „Paradestück“ war für viele bestimmt der Bach-Choral „Wohl mir, dass ich Jesum habe“, ein wirklich sehr bewegender Choral.-

Begleitet wurden die Chor-Beiträge durch Brigitta Kent am Klavier unter der Leitung von Fritz Bär, Organist und Kirchenchorleiter des Ruedertals.

Nach einem Gemeindeapéro für alle GottesdienstbesucherInnen begaben sich die Mitglieder der beiden Chöre mit ihren Familien auf eine schöne Wanderung im aargauisch-luzernischen Grenzgebiet bis zu einem idyllisch gelegenen Waldhaus mit einem grossen Rastplatz mit Grill. – Dort wartete auf die Chormitglieder und ihre Familien ein reichhaltiges, sehr feines Mittagessen mit allen denkbaren Köstlichkeiten. – Auch ein vergnügliches Spiel mit einer Art Kegel-Hölzern (aber nicht das traditionelle Kegeln) durfte nicht fehlen.

So erlebten die an diesem Sonntag im Ruedertal anwesenden Kirchgemeindemitglieder aus Möhlin einen wunderschönen Sonntag und eine wirklich äusserst herzliche Gastfreundschaft.

Ein grosser Dank der Kirchgemeinde Rued und allen, die da so viel gearbeitet hatten für ihre Gäste aus Möhlin! – Wer weiss, ob dieser Chor nicht einmal im Gottesdienst in Möhlin auftritt? Das wäre sehr schön und erfreulich!

Bildlegende: die beiden Chöre bei der Vorprobe zum Gottesdienst

 

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