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Seniorennachmittag – eine virtuelle Reise nach Madagaskar

Am 1. Juni durften die reformierten Senioren und Seniorinnen aufatmen, die beliebten Seniorennachmittage konnten unter Auflagen endlich wieder starten. An diesem Nachmittag begrüsste Sozialdiakon M. Brunner als Gastreferentin im reformierten Kirchgemeindesaal Sigristin Natalie Häusler, die über ihre Kindheitsjahre auf der Insel Madagaskar berichtete.

N. Häusler wurde das Reise-Gen früh in die Wiege gelegt. Ihren Vater, von Beruf Bierbrauer zog es immer in die Ferne. Sein Beruf, insbesondere die Spezialisierung zum Mälzer, war auf der ganzen Welt gefragt. Daher verbrachte N. Häusler ihr zweites bis sechstes Lebensjahr auf Madagaskar, der viertgrössten Insel der Welt.

In ihrem Bericht zeigte sie Fotos von verschiedenen Regionen der Insel, die in Teilen auch touristisch gut erschlossen sind. Der Vater nutzte jede freie Minute, um mit seiner Familie die Umgebung zu erkunden. Damit wurde Häusler bereits früh das Reise-Gen in die Wiege gelegt. Die Anwesenden im Saal erfuhren viel von Fauna und Flora und so manch anderes Wissenswertes zur Insel, z. B. dass Piraterie auf der Insel tatsächlich tatsächlich existierte und heute noch durch einen Friedhof auf der Insel St. Marie nachweisbar ist.

Madagaskar ist bekannt wegen seiner Flora und Fauna, die weltweit einzigartig ist. Berühmtes Beispiel sind die Lemuren, oder auch grosse Schmetterlinge wie der Kometenfalter und Chamäleons. Bekannteste Pflanze der Insel ist wohl der Affenbrotbaum, auf der Insel wachsen auch viele seltene Orchideen-Arten. Der in unseren Breitengraden bekannte Weihnachtsstern wächst dort wild in ganzen Wäldern.

Die virtuelle Reise über die Insel wurde ergänzt durch private Kindheitserinnerungen der Sigristin, die ihre Kindheit auf der Insel als einzigartig, abenteuerlich und schön bezeichnete. Fotos zeigten sie vor der Brauerei, vor dem Wohnhaus oder bei einigen der vielen Ausflüge und Reisen auf der Insel, die sich Ende der 60iger/Anfang 70iger Jahre zum Teil recht abenteuerlich gestalteten.

Ebenso erfuhr man auch Interessantes über den Totenkult auf der Insel, der regional sehr facettenreich ist. Alle 7 Jahre werden die Toten aus der Gruft geholt und die Familien verbringen in einem fröhlichen Fest den ganzen Tag mit den Toten, bevor diese am Abend – in neue Tücher eingewickelt – wieder in die Gruft gebettet werden.

Es war spannend, N. Häusler statt als Sigristin als Reisereporterin zu erleben, und auch hier zeigte sie ihr Talent. Ihr wurde mit grossem Applaus gedankt. Beim anschliessenden Zvieri konnte auch noch die eine oder andere Frage beantwortet werden.

A. Giger, Juni 2021

Erfolgreiche ökumenische Lange Nacht der Kirchen

Am 28. Mai fand zum ersten Mal in Möhlin die ökumenische Lange Nacht der Kirchen statt – eine Aktion, die landesweit und sogar über die Grenzen hinweg veranstaltet wurde. Alle Veranstaltungen in den drei Möhliner Kirchen fanden sehr guten Anklang. Anbei der Pressebericht der Neuen Fricktaler Zeitung und ein paar Impressionen.

Pressebericht

Impressionen

Pfingstlager-Ersatzprogramm der Cevi

Wir haben bis zuletzt gehofft, dieses Jahr ein Pfingstlager durchführen zu können. Damit wir auch gut vorbereitet waren, haben wir bereits im letzten Dezember mit der Planung begonnen. Doch wie letztes Jahr kam es leider anders und wie viele andere Jungschar Gruppen in der Region haben auch wir unser diesjähriges Pfingstlager in letzter Minute abgesagt. Eines war klar, wenn es schon kein Pfingstlager gibt, dann muss es ein super Ersatzprogramm geben, das allen vom CEVI Möhlin in Erinnerung bleibt. Von den vielen verrückten Ideen kam eine immer wieder auf: Monstertrottinett fahren.

Doch woher kommen die Monstertrottinett und wo fahren wir?

Problem 1 war schnell gelöst, wir haben einem Monstertrottinett Touren Anbieter in der Nähe von Meiringen gefunden, welcher uns die Trottinett ausleiht, wenn wir sie selber abholen und zurückbringen… kein Problem, dann brauchten wir halt noch einen Anhänger der gross genug war um 12 Monstertrottinett zu transportieren. Auch der Anhänger war nach ein paar Telefonaten organisiert und somit blieb nur noch eine Frage wo wollen wir fahren? In den Bergen ist es einfacher… mit der Gondel oder zu Fuss auf den Berg und dann mit dem Trottinett ins Tal, aber einen Berg im Fricktal zu finden bei dem wir mehr als 5 oder 10 min “bergab”  fahren können ist keine leichte Aufgabe… Nach stundenlangem experimentieren auf der Karte haben wir eine Strecke gefunden, 19 km von der Saalhöhe nach Frick zum Bahnhof, doch ist die Strecke überhaupt machbar mit einem Monstertrottinett, oder haben wir etwas übersehen? Es half leider alles nichts, damit wir die Tour sicher mit den CEVIanerinnen durchführen konnten, mussten wir die Strecke testen. Zwei Leiter und zwei Freiwillige sind am Samstag, 15. Mai im Regen und bei Temperaturen um die 10°C die Strecke abgefahren. Sie kamen schmutzig von oben bis unten und vollkommen durchnässt  beim Bahnhof an und erzählten begeistert was für eine super Tour es sei.

Dann war es endlich soweit: Am Samstag, 22. Mai bei strahlendem Sonnenschein machten sich 14 CEVIanerInnen von Möhlin aus mit dem Zug und dem Postauto auf den Weg zum Startpunkt der Reise, auf das Benkerjoch. Nach einer kurzen Wanderung staunten die TeilnehmerInnen nicht schlecht als sie auf der Saalhöhe auf einen Leiter mit einem grossen Anhänger trafen. Als sie erspähten, was sich im Anhänger verbarg, war die Vorfreude riesengross. Trottinett mit grossen Rädern, wahnsinn, wann können fahren? Das war die meistgestellte Frage bevor es nach einer kurzen Sicherheitseinweisung endlich losging. Nach fast 7 Stunden mit dem Trottinett über Stock und Stein, durch Wälder und Dörfer und über Felder mit vielen Pausen kamen alle CEVIanerinnen heil, überglücklich und müde beim Bahnhof in Frick an. Als das letzte Trottinett im Anhänger verstaut wurde, wollte auch das schöne Wetter schluss machen und kühlte uns mit einem kurzen Regen ab.

Jetzt nur noch mit dem Zug zurück nach Möhlin und zurück nach Hause. Eines ist klar, dieses Ersatzprogramm war super, mega, klasse und die CEVIanerinnen werden wohl noch lange davon erzählen können.

Wer weiss, was wir sonst noch so für Ideen haben, falls du zwischen 8 und 14 Jahre alt bist, kannst du dich gerne auf unserer Homepage (https://www.cevi-moehlin.ch) zum Schnuppern anmelden und vielleicht kannst du dann auch einmal von so einer Geschichte erzählen wie wir sie dieses Jahr erlebt haben.

Das CEVI Leiterteam

 

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