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Tagesausfahrt rheinaufwärts

Eine frohe 60+Schar traf sich am 10. Mai zu einer von Pfr. Kai Hinz vorbereiteten und von Rainer Kaufmann (Schwarb-Reisen) durchgeführten «Fahrt ins Blaue».

Den ersten Halt gab es im denkmalgeschützten Kaiserstuhl im Bezirk Zurzach, kurz vor der Grenze zum Kanton Zürich. Nach einer Kaffee-/Gipfeli-Pause ging es von dort aus weiter ins wunderschöne Zürcher Weinland durch verschiedene Dörfer mit prächtigen Riegelbauten. Der erste längere Halt war dann in Neuhausen, wo genügend Zeit zur Verfügung stand, um den Rheinfall mit seinen derzeit immensen Wassermengen zu bestaunen. Weiter ging es von der Schifflände in Schaffhausen mit dem Schiff rheinaufwärts bis nach Stein am Rhein. Im Laufe der sehr schönen Fahrt wurde ein feines Mittagessen serviert. Die Fahrt führte vorbei an Diessenhofen, dem früheren Wohnort unseres Pfarrers Kai Hinz, wo sich das Schiff unter der alten Holzbrücke kleinmachen musste, um durchzukommen. In Stein am Rhein konnte man dann das schmucke Städtchen mit seinen prächtig bemalten Fassaden, die Kirche und das ehemalige Kloster St. Georgen besichtigen. Die Heimfahrt führte durch den Klettgau mit seinen schönen Weinbergen über die Landesgrenze zwischen Waldshut und Koblenz zurück nach Möhlin. Pfarrer Hinz bereicherte die Fahrt mit besinnlichen Texten und die Teilnehmer waren von diesem sonnigen Tag ohne den angekündigten Regen ausnahmslos begeistert.

Andreas Burckhardt, 11. Mai 2023

Ein Osterwochenende mit Gott – feiern mit allen Generationen

In der reformierten Kirchgemeinde Möhlin wurde das Osterfest ausgiebig zelebriert und von und mit allen Generationen vorbereitet und gefeiert. Bereits im Unterricht der 5. Klassen sowie in einem Kurs der 7. und 8. Klässler wurde Ostern thematisiert.

Im Kurs «Make someone happy» waren zehn Jugendliche des Oberstufenunterrichts fleissig. An drei Abenden backten sie unter Leitung von Susanne Hirte und Andrea Giger feine Oster-Guetzli, gestalteten liebevoll Osterkarten und machten Osternester parat. Diese wurden im ökumenischen Ostergottesdienst im Alters- und Pflegezentrum Stadelbach überreicht. Dies war eine besonders gelungene Überraschung für die Bewohner und Bewohnerinnen, die sich sehr darüber freuten.

zum Bild: Diakon Stephan Feldhaus zeigt die schönen Osternestli

Die Religionsschüler der 5. Primarstufe beschäftigten sich im Blockunterricht intensiv mit dem Geschehen vor Ostern. Gemeinsam mit ihrem Lehrerinnenteam (Susanne Hirte, Yvonne Blattner, Patricia Godena) bereiteten sie eine Sederfeier vor, zu der die Eltern, aber auch alle anderen Gemeindeglieder eingeladen waren.

Die in reformierten Kreisen eher unbekannte Sederfeier lehnt sich ganz an das jüdische Pessach-Fest an, welches Jesus mit seinen Jüngern am Vorabend seiner Verhaftung und Kreuzigung gefeiert hatte – uns allen heute als Ursprung des Abendmahls bekannt.

Das jüdische Fest erinnert an den Auszug des Volkes Israels aus Ägypten und damit der Befreiung aus der Sklaverei. Mit vielen Ritualen und Gebeten erinnert man sich an dieses Ereignis und lässt dabei den Kindern wesentliche Rollen innerhalb der Liturgie übernehmen. Das Katechetikteam sowie Pfrn. Nadja Huser erklärten die Symbolik der Rituale, die Kinder aber waren die Gastgeber*innen des Abends und bereiteten die Tische für die Anwesenden 70 Personen vor und bedienten diese mit dem Sedermal, welches symbolisch von allen gefeiert wurde. Im Anschluss gab es dann noch eine Teilete und dazu eine typische jüdische Mazesuppe, die traditionell am Vorabend vom Pessach-Fest gegessen wird. Die von den Kindern im Unterricht selbst hergestellten Sederteller durften mit nach Hause genommen werden.

Zum Bild: Katechetin Y. Blattner erklärt die Symbolik vom Mazebrot

Der Abschluss des «Osterwochenendes» mit Gott war der sehr gut besuchte festliche Ostergottesdienst am Sonntagmorgen. Jung und Alt feierten die Auferstehung. Pfrn. Nadja Huser leitete diesen Gottesdienst mit Abendmahl und der reformierte Kirchenchor mit Isabel Torres, Dirigentin und Nicola Cumer an der Orgel umrahmte die Feier mit jubelnden Ostergesängen. Vor der Kirche gab es dann noch ein fröhliches «Eiertütsche».

Zum Bild: Der ref. Kirchenchor sang von der Empore seine fröhlichen Ostergesänge.

Es war ein gelungenes Osterwochenende für alle Generationen, vorbereitet von allen Generationen

A. Giger, 12.04.23

Höck mit Herz zunehmend beliebter

Der monatlich stattfindende Höck mit Herz erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Hier wird Kaffee getrunken, Kuchen gegessen, Geburtstag gefeiert und fröhlich gesungen. Monika Weibel und Wolfgang Seiring bereiten diese Nachmittage jeweils mit Freude vor.

Am vergangen Dienstag bereitetet Trudi Zumsteg eine musikalische Reise durch die Schweiz vor, es ertönte ihre Handorgel und die Lieder aus allen Landesteilen der Schweiz wurden von der 21köpfigen Runde fröhlich mitgesungen. In den Pausen erzählte Pfr. Kai Hinz einige lustige Anekdoten. Ein grosser Dank Trudi Zumsteg für die musikalische Bereicherung dieses Nachmittages.

 

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