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Adventure-Camp 2026

Wir machten uns auf ins Abenteuer, voller Kraft und Mut,

Im Kletterpark ging’s hoch hinaus, hinauf von Ast zu Ast,

Gemeinsam wurden wir immer stärker – und das tat richtig gut,

Wir halfen uns und warteten geduldig, ganz ohne Hast.

 

Am Sinnespfad Frick gab es für unsere Sinne viel zu seh’n,

Wir lauschten dem Wald und hörten manches Lied im Wind,

Farben, Formen und die Weitsicht waren wunderschön anzuseh’n,

Barfuss liefen wir über Wurzeln, frei und froh geschwind.

 

Wir folgten Detektiv Dachs auf spannender Basler Tour,

Mit der Fähri über den Rhein – das machte richtig Spass,

Der Zauberer von Oz führte uns weiter auf märchenhafter Spur,

Und auch das Läckerli aus Basel schmeckte einfach echt krass.

 

Beim Minigolf spielten wir voller Eifer mit viel Schwung,

Manchmal lief es nicht wie geplant, und wir ärgerten uns ein Stück,

Im Bach stapften wir über glitschige Steine, mutig, wild und jung,

Doch gemeinsam hielten wir durch und fanden unser Glück.

 

Im Maislabyrinth begann die letzte grosse Mission,

Zwischen hohen Maiswänden suchten wir den Weg mit viel Geschick,

Gemeinsam meisterten wir schliesslich die ganze Expedition,

Bei der Beachparty mit Schmuck, Kostümen und bunten Drinks blickten wir voller Freude zurück.

 

Als Gruppe sind wir zusammengewachsen, Stück für Stück,

Jeder brachte seine Stärke ein und schenkte viel Vertrauen,

Aus vielen Einzelnen wurde ein Team – das war unser Glück,

Denn wir lernten aufeinander zu bauen.

 

Und eines hat die Woche jeden Tag aufs Neue verbunden,

Beim Glaceessen trafen wir uns mit strahlendem Gesicht,

Von Erdbeer, Kokosnuss und Schokolade wurden die schönsten Sorten gefunden,

Und Vanille und Stracciatella krönten jeden Tag mit süssem Licht.

Nadja Huser, 12.8.2026

Sonnenberg-Gottesdienst: Wo alle Wege zusammenführen

Bei schönstem Sommerwetter feierten die reformierten Kirchgemeinden Möhlin, Rheinfelden und Umgebung, Buus-Maisprach und Wegenstettertal auf dem Sonnenberg ihren gemeinsamen Festgottesdienst. Im Zentrum stand Psalm 139, dessen Verse von den beteiligten Pfarrpersonen ausgelegt wurden.

Pfarrer Daniel Hanselmann (Buus-Maisprach) knüpfte an die besondere Lage des Sonnenbergs an. Die vielen Wege, die zum Treffpunkt führen, stehen sinnbildlich für die unterschiedlichen Lebenswege der Menschen. Psalm 139 zeige, dass Gott diese Wege kennt und die Menschen begleitet – nicht als kontrollierende Instanz, sondern als liebevolle und fürsorgliche Gegenwart, die Trost und Orientierung schenkt. Pfarrerin Maria Doka (Wegenstettertal) betonte Gottes Schutz und Geborgenheit. Ausgehend von einer Kinderzeichnung erinnerte sie daran, dass Gottes Nähe Menschen wie ein schützender Mantel umgibt. Dieser Schutz schenkt Sicherheit und Vertrauen, ohne die persönliche Freiheit einzuschränken.

Bis zum äussersten Ende der Welt

Pfarrer Jonas Meier (Rheinfelden) griff die Geschichte des Propheten Jona auf. Während Jona Gottes Allgegenwart zunächst als Bedrohung empfand, beschreibt Psalm 139 sie als Zuspruch: Menschen dürfen ihre eigenen Wege gehen, bleiben aber nie allein. Gott ist überall erreichbar, selbst am äussersten Ende der Welt. Für den erkrankten Pfarrer Kai Hinz sprach Andrea Giger (Möhlin) über den Vers «Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin». Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen vor allem ihre Fehler und Unsicherheiten sehen, erinnere dieser Vers daran, dass jeder Mensch gewollt und wertvoll ist. Gemeinsam zeichneten die vier Beiträge das Bild eines Gottes, der Menschen kennt, begleitet, schützt und ihnen ihren unverlierbaren Wert zuspricht.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Sunnebärg-Chörli Möhlin mit zahlreichen passenden Liedern, die mit viel Applaus quittiert wurden. Anschliessend sorgten die Naturfreunde Möhlin für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Verdankt wurden auch die zahlreichen Freiwilligen, die diesen besonderen Event ermöglicht haben. (im.)

 

 Text: Fritz Imhof, 15.6.26

Bilder:

Das Sunnebärg-Chörli zog auch spontane Passanten an.

Der Sonnenberg-Gottesdienst: ein besonderer reformierter Event im Zweijahresrhythmus.

(Bilder: Andrea Giger)

 

 

 

 

 

Resonanzgruppe diskutiert Zukunftsmodelle – Fusion bleibt Option

Kirchgemeinden wollen Zusammenarbeit ausbauen

Die ref. Kirchgemeinden in Möhlin und Wegenstettertal beschäftigen sich intensiv mit ihrer zukünftigen Ausrichtung. An einem gemeinsamen Treffen der Resonanzgruppe am 23. Mai wurde deutlich, dass die Mehrheit der Teilnehmenden eine engere Zusammenarbeit als nächsten Schritt befürwortet. Gleichzeitig soll die Möglichkeit einer späteren Fusion weiter geprüft werden.

Im Rahmen einer Präsentation erläuterten Thomas Meier und Roger Leuenberger die aktuelle Situation der Kirchgemeinden und stellten verschiedene Zukunftsmodelle vor. Diskutiert wurden die Beibehaltung der heutigen Strukturen, eine vertiefte Zusammenarbeit sowie eine Fusion. Hintergrund der Überlegungen sind insbesondere die seit Jahren sinkenden Mitgliederzahlen und die damit verbundenen finanziellen Herausforderungen. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass die Kirchgemeinden rechtzeitig handeln müssen, um ihre Angebote und Dienstleistungen langfristig sichern zu können. Auch die Kosten für die bestehenden Gebäude sowie deren teilweise geringe Auslastung wurden als wichtige Faktoren genannt.

In den anschliessenden Gruppenarbeiten diskutierten die Teilnehmenden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle. Dabei zeigte sich eine klare Tendenz zugunsten einer stärkeren Zusammenarbeit. Diese wird als pragmatischer Weg betrachtet, um Erfahrungen zu sammeln, Synergien zu nutzen und gleichzeitig die lokale Identität der einzelnen Gemeinden zu bewahren. Als mögliche Bereiche einer engeren Kooperation wurden die Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit, gemeinsame Gottesdienstangebote sowie eine stärkere Zusammenarbeit in der Verwaltung genannt. Auch Fahrdienste, gemeinsame Anlässe und eine flexiblere Nutzung bestehender Räume wurden als Chancen hervorgehoben.

Eine Arbeitsgruppe sprach sich ausdrücklich für eine spätere Fusion aus und bezeichnete diese als langfristig sinnvollste Lösung. Andere Gruppen äusserten sich zurückhaltender, betonten jedoch, dass eine vertiefte Zusammenarbeit eine wichtige Grundlage für künftige strukturelle Schritte schaffen könne. Einigkeit bestand darin, dass eine allfällige Fusion sorgfältig vorbereitet werden müsse und kurzfristig nicht im Vordergrund stehe. Neben den bestehenden Gemeinden sollen auch Gespräche mit weiteren Partnern geführt werden. Insbesondere die Kirchgemeinde Mittleres Fricktal gilt als möglicher Gesprächspartner. Zudem sollen Erfahrungen aus anderen Kooperations- und Fusionsprojekten ausgewertet werden. Vereinzelt wurden auch mögliche Perspektiven mit Rheinfelden angesprochen.

Die Steuerungsgruppe wurde beauftragt, die verschiedenen Optionen vertieft zu prüfen und entsprechende Kontakte aufzunehmen. Ziel ist es, bis zum nächsten Treffen konkrete Grundlagen für die weitere Diskussion zu erarbeiten. Das nächste gemeinsame Treffen der Resonanzgruppen findet am 5. September 2026 statt.

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