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Was bringt dein Leben zum Glitzern?

Am Wochenende vom 7./8. September 2024 waren die Kirchgemeinden im Aargau eingeladen, mit kreativen Aktionen ihre Vision der Kirche 2030 aufzuzeigen. Am 8. September fand daher beim Blockhaus Zeiningen ein Taufgottesdienst der besonderen Art statt. Pfarrerinnen Nadja Huser und Irina Schweighoffer-van Bürck gestalteten einen lebendigen Gottesdienst im Freien mit der Taufe eines Kindes. Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von der Jugendmusik Möhlin.

Wasser als Zeichen der Verbindung zwischen Gott und Mensch. Das fliessende Wasser des Möhlinbachs verbindet untrennbar das Wegenstettertal mit Möhlin. Diese Verbundenheit, die Bedeutung des Wassers, das Zeichen der Taufe, war Anlass den Gottesdienst gemeinsam beim Blockhaus Zeiningen zu feiern.

In ihrer gemeinsamen Predigt thematisierten die Pfarrerinnen die Glitzermomente im Leben jedes Einzelnen. So ein Glitzermoment war für die Tauffamilie sicher auch die Taufe von Lukas. Für die Taufe ging die gesamte Gemeinde ein paar Schritte direkt zum Bach, wo das Wasser vom Götti für die Taufe geschöpft wurde. Als Symbol für die Glitzermomente und als kleine Erinnerung an diesem Tag durften alle Anwesenden ein kleines Glas mit Sirup heim nehmen, welches beim Schütteln glitzerte.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle noch zu einem Apéro mit Buscetta und speziell für die Taufe verzierte Cupcakes eingeladen.

Bilder und Text: A. Giger, 8.9.24

Ein gelungenes Sommerfest

Einmal jährlich lädt die reformierte Kirchgemeinde zum grossen Kirchenwiesenfest ein. Das Fest stand auch in diesem Jahr unter einem guten Stern – oder passender – unter dem Segen Gottes: Die zahlreich erschienenen Gäste genossen bei schönstem Sommerwetter zuerst den Festgottesdienst und danach den Apéro, das Mittagessen und das vielfältige Programm am Nachmittag.

Festgottesdienst Pfr. Kai Hinz begrüsste über 130 Besuchenden im Gottesdienst, welcher musikalisch ganz im Zeichen der Kinder stand: Die Musikschule Möhlin war mit einem Flötenensemble unter der Leitung von Musiklehrerin Illianna Garnier zu Besuch und umrahmte Predigt und Lesungen mit ihrer Flötenmusik. Und die Tochter des Organisten – Chiara Cumer – erfüllte die Kirche wunderbar mit ihrem Gesang. Im Gottesdienst wurden zudem die Jugendlichen vorgestellt, die 2025 konfirmiert werden. Birke Luu wurde nach 5 Jahren aus der Kirchenpflege verabschiedet und Pfr. Kai Hinz wurde für 5 Jahre im Amt geehrt.

Kulinarik kam nicht zu kurz Nach dem Gottesdienst wurden die Gäste zunächst zum Apéro vor der Kirche eingeladen, danach zum Mittagessen auf der Kirchenwiese. Bei schönstem Wetter konnten Salate und Grilladen genossen werden. Ein Publikumsmagnet war auch die Cocktailbar, Renner waren vor allem die alkoholfreien Cocktails. Die Bar war jede Minute des Festes sehr gut ausgelastet. Dasselbe galt für den Glacestand und auch den Kuchenstand.

Vielfältiges Programm Nebst der Kulinarik wurde den Gästen ein vielfältiges Programm geboten. Für die Kinder gab es kreative Stände, an denen sie Steine für die im Garten entstehende „Raupe“ bemalen konnten oder sie schnitzten Flöten aus Rüebli. Das Ponyreiten erfreute sich grosser Beliebtheit. Und wer wollte, Alt oder Jung, konnte sich im Tischtennis messen. In bewährter Tradition wurde auch der Glockenturm geöffnet und man konnte sich die vier Glocken der reformierten Kirche aus der Nähe anschauen. Sicher ein Höhepunkt des Festes war die Flamencoshow, die die Anwesenden nochmals für eine halbe Stunde in die Kirche lockte. Die Gruppe von Alfredo Palacios begeisterte an der Gitarre, mit Gesang und Tanz

Dank eines grossen Helferteams, welches für den reibungslosen Ablauf, u.a. auch beim Auf- und Abbau und in der Küche sorgten, wurde das Kirchenwiesenfest zu einem Anlass, an den man sich gerne zurückerinnert.

Andrea Giger, 05.09.2024

Zum Bild oben (Yuri Melnychuk): Glücklich und zufrieden mit einem gelungenen Fest – ein Teil des grossen Helferteams

Grenzüberschreitungen

Heikel ist dieser Titel, wir wissen es. Aber am Sonntag, 23. Juni wurden regelmässig gewisse Grenzen überschritten. Wir feierten einen regionalen Sonnenberg-Gottesdienst, ganz zuoberst beim Sonnenbergturm, auf der Grenze. Viele wirkten mit, die Naturfreunde von Möhlin mit der Festwirtschaft, das Sunnebärg-Chörli Möhlin unter der Leitung von Ruth Matter, Hans Dürrenberger und Leszek Ruszkowski mit der ganzen Technik, das Pfarrteam mit Nadja Huser (Möhlin), Irina Schweighoffer-van Bürck (Wegenstettertal), Christine Ruszkowksi (Rheinfelden) und Daniel Hanselmann (Buus/Maisprach), 4 Kirchgemeinden. Natürlich spielte nicht nur die Kantonsgrenze eine Rolle. Beim längeren Nachdenken über «Grenzen» bemerkten wir, dass wir immer wieder an Grenzen stossen. Äussere und innere Grenzen. Gesundheitlich, privat, gesetzlich, existentiell, etc. Wie damit umgehen? Wo müssen wir sie akzeptieren, wo sollten wir probieren, diese zu verschieben? … Auch die Pfarrpersonen machten eine Grenzerfahrung, indem sie sich darauf einliessen, gemeinsam eine lebendige Whats-App-Predigt vorzubereiten und auch zu halten. Wie diese angekommen ist? Fragen Sie die zahlreichen Anwesenden!

Es war wirklich ein erfreulicher Anlass, mit vielen Mitfeiernden. Und natürlich spielte das Sunnebärg-Chörli eine sehr grosse Rolle. Mit wunderbaren Liedern verzauberten sie die Gottesdienst-Besuchenden. Tiefgründige Texte, Jodel, lustige Geschichten, alles kam vor in diesen variablen Liedern. Und auch das Wetter spielte in diesem regnerischen Frühling einigermassen mit. Es blieb den ganzen Sonntag trocken, so dass wir wirklich ganz draussen feiern konnten. Nach der Feier kam der kulinarische Genuss, auch wieder mit Liedern versüsst. Und man hörte munkeln, dass einige bis in den späten Nachmittag sitzen blieben…  Grenz-überschreitende Gemeinschaft – auch das ist Kirche. Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe im Juni 2026.

Daniel Hanselmann, 26.6.2024

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