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«Es bedeutet Ehre und Anerkennung und zeigt den hohen Stellenwert dieser Arbeit»

Offizielle Amtseinsetzung des Sozialdiakons in der Reformierten Kirche Möhlin

Februar 2020

(Birke Luu) Letztes Wochenende fand während des Sonntagsgottesdienstes in der Reformierten Kirche Möhlin die feierliche Amtseinführung des Sozialdiakons Markus Brunner statt. Dies ist im Aargau eine besonders fortschrittliche Vorgehensweise, da solch ein offizieller Akt in den meisten Schweizer Kantonen nur für Pfarrpersonen stattfindet.

MÖHLIN. «Es gibt nur wenige Kirchen, wo es mehr zu tun gibt als in Möhlin», schmunzelte Vizedekan Leszek Ruszkowski aus Rheinfelden – und meinte dies als Kompliment. Innerhalb eines halben Jahres war er bereits das dritte Mal in Möhlin: Erst die Inpflichtnahme der neuen Kirchenpflege, dann die Amtseinsetzung des neuen Pfarrers und vergangenen Sonntag nun die Installation des Sozialdiakons Markus Brunner. Dass letzterer so offiziell in die Gemeinde eingeführt würde, liege an der fortschrittlichen Sichtweise der Aargauer Landeskirche, erklärte Leszek Ruszkowski. Sie räume der Sozialdiakonie neben dem Pfarramt einen hohen Stellenwert ein und betone damit, dass, vereinfacht ausgedrückt, Reden (Pfarrer) und Handeln (Sozialdiakonie) zusammengehören.

Schweizweit gibt es nur fünf andere Kantone, in denen ebenso verfahren wird. Und so kommt es, dass der Neueingesetzte kein Berufsanfänger ist, sondern bereits über zwanzig Jahre Erfahrung als Sozialdiakon mit sich bringt – nur eben von Arbeitsstellen in Zug und Basel, wo es solch eine Amtseinsetzung nicht gab. Aus diesem Grund freute sich Markus Brunner besonders über den für ihn neuen, festlichen Akt. In Möhlin und dem Wegenstettertal arbeitet Markus Brunner bereits seit 2018 als Sozialdiakon, wobei seine Tätigkeit die Kinder- und Jugendarbeit inklusive Religionsunterrichtes sowie die Seniorenarbeit mit Geburtstags- und Spitalbesuchen umfasst. An dieser Arbeit werde sich zwar konkret nichts ändern, erläuterte Markus Brunner, aber dieser offizielle Akt sei eine Ehre für ihn und verdeutliche und anerkenne den hohen Stellenwert seiner Arbeit für die Gemeinde.

03.02.2020

 

Hochkarätiger Kulturabend in der reformierten Kirche

Januar 2020

Szenische Lesung mit Musik in Bestbesetzung

(Andrea Giger) Am vergangenen Freitag, 17. Januar fand in der reformierten Kirche Möhlin im Rahmen der gemeinsamen Kulturreihe „Freitags-Zeit“ der beiden reformierten Kirchgemeinden Möhlin und Wegenstettertal eine szenische Lesung mit Musik statt. Im Zentrum stand das Buch „Fiorenza dal Violin“ von Uta Ruscher. Die Lesungen übernahm Schauspieler Rainer Frank aus Hannover. Es musizierten Goria de Piante Vicin aus Lugano am Flügel, Lea Ruscher aus Bern mit der Violine und die Altistin Silke Marchfeld aus Weil am Rhein. Die fast zweistündige Geschichte in Wort und Musik begeisterte das Publikum, dass den Künstlern mit stehenden Ovationen dankte.

Die Geschichte des Romans spielt in Venedig im 18. Jahrhundert. Hier wächst Fiorenza als Findelkind im Ospedale della Pietà auf, einer sozialen Einrichtung in Venedig, die neben karitativen Zwecken der musikalischen Ausbildung ihrer weiblichen Zöglinge dienten. Obwohl sie zwischenzeitlich taub war, wurde sie zur Stargeigerin ausgebildet und verwirklichte ihren Traum vom Komponieren, trotz der vielen Hürden, die sich ihr in den Weg stellten. Sie wurde zu einer der bedeutendsten Musikerin des 18. Jahrhunderts. [Weiterlesen…]

Gelungene Vorführung mit Josef im Mittelpunkt – Weihnachtsmusical 2019 in der reformierten Kirche

Dezember 2019

(Birke Luu) Letzten Sonntag fand in der Reformierten Kirche Möhlin die Aufführung des jährlichen Krippenspiels statt. Dieses Mal hatte man sich für ein Weihnachtsmusical mit Liedern von Andrew Bond entschieden, was zahlreiche Besucher anlockte und für eine tolle Stimmung sorgte.

Volle Kirchenbänke gibt es heute nicht allzu oft, aber das Weihnachtsmusical «De Zimmermaa isch immer da» schaffte genau dies. Aber es füllte nicht nur die Kirche, sondern es erfüllte sie auch mit Vorfreude, Leben, Begeisterung und freudiger vorweihnachtlicher Stimmung. 44 Kinder zwischen vier und dreizehn Jahren beteiligten sich an der Aufführung, bei der für einmal Josef im Mittelpunkt der Weihnachtsgeschichte stand: Obwohl Josef zu Hause als Zimmermann allen hilft, erhalten er und Maria in Betlehem zunächst keine Unterstützung – bis dann der Himmel Hilfe schickt in Gestalt der Hirten und der Heiligen drei Könige. Unter der Gesamtleitung von Sozialdiakon Markus Brunner und unter der musikalischen Leitung von Isabel Torres gelang ein Krippenspiel, das durch die Spiel- und Singleistungen der Kinder wie auch durch die vielen eingängigen Lieder für eine fröhliche Vorweihnachtsstimmung sorgte. Alles ganz im Sinne der ersten Weihnacht, frei nach Andrew Bond: «S grööschte Gschänk hät Gott öis gmacht, de Jesus hät er zu öis glaa, dass mir chönd Fröid und Fride haa». Frohe und besinnliche Weihnachten!

Alle Krippenspielfamilien können sich im Sekretariat unter sekretariat@refmoehlin.ch den Link zum Downloaden der Krippenspielfotos holen.

16.12.2019

 

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