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Figurentheater einmal ganz anders – Eine berührende Geschichte über Freundschaft mitten in der Kirche

Aussergewöhnlich und mit viel Herz fand am Sonntag, 19. Oktober, ein Figurentheater für Kinder direkt in der reformierten Kirche Möhlin statt. Wo normalerweise der Altar steht, wurde eine Zoo-Kulisse aufgebaut: das Gehege des Leoparden Rigo – mit allem, was dazugehört.

Die poetische Geschichte „Rigo und Rosa“ basiert auf dem gleichnamigen preisgekrönten Kinderbuch von Lorenz Pauli. Dieses wurde 2017 mit demSchweizer Kinder- und Jugendmedienpreis ausgezeichnet. Das Stück erzählt von einer ebenso aussergewöhnlichen Freundschaft: Eine kleine Maus sucht Schutz vor wilden Tieren bei einem Leoparden, der sie beschützen soll. „Fressen oder fragen?“, überlegt der Leopard. Da er sie auch später noch fressen könnte, entscheidet er sich fürs Fragen. Bald hat Rigo die quirlige Rosa aber zum Fressen gern. So verschieden die beiden sind, finden sie immer wieder Wege, die Rätsel des Lebens verspielt zu erforschen. Am liebsten rätseln sie über die Frage: Warum ist Freundschaft so schön? Ein Stück voller Gefühl, Wärme und leiser Weisheiten – berührend und humorvoll, mit liebevollen Bildern von Nähe, Vertrauen und dem Mut, wahre Freundschaft zuzulassen.

Die Kirche wurde an diesem Sonntagnachmittag von glänzenden Kinderaugen und freudigen Lachern erfüllt. Nicht nur die Kinder lauschten gespannt dem Theater und fieberten bei den Geschichten von Rigo und Rosa mit – auch die Erwachsenen wurden in den Bann gezogen. Am Ende des Theaters durften die Kinder den grossen Rigo noch streicheln, auch da brauchte es ein paar mutige Händchen. In der Pause wurde im Saal der reformierten Kirche ein Getränk und eine Süssigkeit offeriert. Der Anlass war kostenlos, damit jede Familie teilnehmen konnte.

Dank dem engagierten Team, bestehend aus drei Mitgliedern der Kirchenpflege und der Gemeindehelferin, ging der Anlass wortwörtlich wunderbar über die Bühne. Die reformierte Kirche Möhlin bedankt sich herzlich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Der nächste grössere Anlass findet am 14. Dezember auf dem Eulenhof statt.

Text: Susanne Müller, 21.10.25

Fotos: Claudia Sedelmeier und Susanne Müller

Grosszügige Spende fürs Tischlein Deck Dich von der reformierten Kirchgemeinde Möhlin

Am Montag, 6. Oktober 2025, durfte das Tdd-Team eine sehr grosszügige Spende der reformierten Kirchgemeinde Möhlin entgegennehmen. In ihrem Auftrag fuhren Claudia Sedelmeier und Angela Meiller mit einem vollbepackten Auto vor. Langhaltbare Lebensmittel wie Teigwaren und Reis, aber auch Waschmittel und diverse Hygieneprodukte im Wert von 800 Fr. durften wir entgegennehmen. Es sind genau diese Produkte, die wir selten verteilen dürfen, weil uns Staufen hauptsächlich mit Gemüse, Früchten und Kühlprodukten beliefert. Umso grösser war die Freude und Dankbarkeit bei unseren Bezüger/innen!

Ein herzliches Dankeschön des ganzen Tdd-Teams nach Möhlin, das war fast schon ein wenig Weihnachten im Herbst.

Ökumenische Bettagsfeier in neuer Umgebung

Traditionell wird der Eidg. Dank-, Buss- und Bettag in Möhlin in einem ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Die drei Geistlichen, Pfarrer Christian Edringer, Diakon Markus Wentink und Pfarrerin Nadja Huser bereiteten die Feier zusammen mit vielen freiwilligen Helfern vor. Erstmals fand die Feier nicht in der Steinlihalle, sondern in der Mehrzweckhalle Fuchsrain statt.

Kennen Sie die Pfarrpersonen Ihrer Gemeinde gut? Mit dieser Frage wurden in dem Spiel „Wahrheit oder Lüge“ die Besuchenden des Gottesdienstes als erstes konfrontiert. Aus je zwei Aussagen der drei Ordinierten sollten die Anwesenden rausfinden, welche Aussage wahr ist, welche eine Lüge ist. Wussten Sie, dass Pfrn. Huser als Jugendliche Hiphop-Fan war, dass Diakon Wentink einmal mit Michael Jackson eine heisse Schoggi trank oder dass Pfr. Edringer auf einer Reise in Marokko einer ernsten Gefahr ausgesetzt war? Humorvoll führte Pfrn. Huser durch dieses Ratespiel. In ihrer Predigt setzten sich die drei mit dem Thema „Ich“ auseinander. Wie definiert man sein eigenes Ich? Sieht man sich im Spiegel manchmal als Löwe, obwohl man „nur“ eine Katze ist? Welches „Ich“ ist einem am wichtigsten? Fragen, die manchmal nur komplex zu beantworten sind. Das „Ich“ definiert sich immer am Gegenüber. Je nachdem, wem man gegenübersteht, ist man ein ganz anderes „Ich“. Und Gott ist der Magnet, der alle „Ichs“ zusammenhält. Grundlage der ökumenischen Predigt waren die Verse 10-14 aus Exodus 3.

Die Musikgesellschaft Möhlin sowie die drei Kirchenchöre sorgten traditionell für den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes. Und erstmals kümmerte sich der Vorstand vom gemeinnützigen Frauenverein um den reichhaltigen Apéro nach dem Gottesdienst. Nicht zu vergessen natürlich auch die vielen Freiwilligen, die rund um den Anlass mitgeholfen haben.

Bild und Text: Andrea Giger, 23.9.25

der Vorstand des gemeinnützigen Frauenvereins (Bild zVg)

 

 

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