Konzertlesung – Ehrfurcht vor dem Leben

Über die Aktualität Albert Schweitzers
Über alles Menschliche und allzu Menschliche hinausgetragen
Albert Schweitzers musikalische Begabung zeigte sich schon sehr früh: Mit fünf Jahren erhielt er bereits Klavierunterricht und mit acht begann er Orgel zu spielen. Zur Meisterschaft auf der Orgel brachte er es unter der Anleitung von Eugen und Ernst Münch und später durch den berühmten Pariser Orgelvirtuosen Charles Marie Widor. Sie weckten in ihm seine Begeisterung für die Musik Bachs.
Schweitzer entdeckte Bach als «Dichter und Maler in Musik». Er hat immer wieder auf die formbildenden Kräfte, die Bachs Musik innewohnen, hingewiesen. Diese Kräfte entfalten ihre Wirkung durch rechtes Nachdenken, Hören und Handeln. Er war überzeugt: der Mensch, der sich Bach ergibt, hat Anteil an der vollen «Werdegestalt», die ihm zur Verwirklichung in seinem Leben aufgegeben ist.
Ausgewählte Texte von Albert Schweitzer und Musik von Johann Sebastian Bach (1685-1750) treten in einen Dialog und bringen uns das Denken Schweitzers nahe. Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Bei mehr als 50 Besuchern besteht eine Maskenpflicht. Wir bitten Sie, bereits vorhandene Mund- und Nasenmasken mitzubringen und die vor Ort kommunizierten Schutz- und Hygienemassnahmen einzuhalten.
Textlesung: Dr. phil. Gottfried Schüz studierte Pädagogik, Philosophie und Theologie. Seit 2006 ist er Vorsitzender der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum in Frankfurt am Main/D.
Musik: Lucia Emmanuel schloss ihr Musikstudium in Freiburg im Breisgau/D mit dem Master «Historische Tasteninstrumente» mit Hauptfach Cembalo ab. Sie ist Musiklehrerin für Cembalo und Blockflöte, war Korrepetitorin an der Musikschule Freiburg, wirkt in verschiedenen Barock-Ensembles mit und ist als kirchliche Organistin tätig